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Bodenfliesen verlegen

Hiermit kann nichts schiefgehen

  • Material
  • Wandfliesen
  • Fliesenkleber
  • Fugenmasse
  • Fugenkreuze
  • Grundierung
  • Streichabdichtung
  • Silikon- bzw. Acryldichtmasse
  • Klebeband (Malerkrepp)
  • Eckprofil(e)
  • Dichtbänder - Dichtecken und Dichtmanschetten
  • Werkzeug
  • Fliesenschneidmaschine
  • Fliesenzange
  • Papageienzange
  • Fliesenbohrer
  • Fliesenkreisschneider
  • Fliesenhammer
  • Zahnkelle
  • Wasserwaage
  • Kartuschenpistole
  • Maßband oder Zollstock
  • Fugengummi
  • Schwamm und Tuch
  • Eimer
  • Gummihandschuhe

Fliesenböden gelten als robust und gut zu reinigen und sind beheizbar. Deshalb eignen sie sich insbesondere für den Einsatz in Küchen, Bädern, WCs, Dielen, Kellern und Garagen. Aber auch typische Wohn- und Schlafbereiche können mit modernen Fliesenböden ausgestattet werden. Moderne Produkte beweisen dabei mehr denn je, dass sich das Praktische und ein toller Look miteinander vereinen lassen. Die Auswahl ist groß. Noch ein Vorteil: Bodenfliesen kann man selbst verlegen.

Tipps

  1. Ein schnelles und genaues Abmessen des Wandabstands und des Wandverlaufs erfolgt so: Die jeweilige Fliese deckungsgleich auf die Fliese der letzten Reihe legen und mit einer zusätzlichen Fliese das abzutrennende Maß übertragen. Wichtig ist es dabei, die Fliesenfugen zu berücksichtigen.
  2. Maße zu übertragen ist oftmals schneller und genauer als umständliches Abmessen. Hier wird ein Mauerversprung mithilfe eines Winkels auf die zu verwendende Fliese übertragen. Auch hier darf man die Fugen nicht vergessen.
  3. a) Schrägschnitte lassen sich einfach durch das Anlegen und Anzeichnen der Maße markieren. Zuerst das eine…
    b) … dann das zweite Maß bestimmen und die beiden Markierungen verbinden. Nun die Fugenbreite abtragen. Die Fliese kann man nun entlang dieser Linie schneiden.
  4. Falls man Randaussparungen herstellen muss (Rohrdurchführungen etc.), können diese z. B. mit der Papageienzange herausgebrochen werden. Sollen sich diese vollständig innerhalb einer Fliese befinden, wird die Platte mittig auf der dementsprechenden Höhe getrennt. Dann kann man die Formschnitte mit einer Bügelsäge ausführen. Dazu benötigt allerdings man einen speziellen Sägedraht.

Vorbereitung

  1. Der Untergrund muss tragfähig, trocken und frei von (trennenden) Verunreinigungen sein. Diese ggf. entfernen.
  2. Den Boden zudem mit einer Richtlatte auf evtl. Niveauunterschiede prüfen. Größere Unterschiede – der maximal zulässige Wert ist abhängig vom Fliesenkleber – müssen mit geeigneter Ausgleichsmasse aufgefüllt werden.
  3. Grundsätzlich empfiehlt es sich, aufeinander abgestimmte Produkte, z. B. desselben Herstellers, zu verwenden. Je nach Untergrundbeschaffenheit, Nutzungsbereich und Herstellerempfehlung muss ein Tiefgrund bzw. eine Streichabdichtung aufgebracht werden.
  4. Um ein harmonisches Gesamtbild zu erzielen, sollte man ausschließlich Fliesen gleicher Farbnuance und in dem gleichen Kaliber (s. Kartonaufdruck) verlegen. Selbst dann sollte man die Paketinhalte miteinander mischen.

Planung

  1. Wie dargestellt, kann man durch Abtragen der drei Maße 60, 80 und 100 cm einen rechten Winkel herstellen und den Raum winkelgenau vermessen sowie den Bodenbelag planen.
  2. Die erste Reihe wird bis zum Mittelpunkt verlegt. Eine gespannte Schnur ist ein geeignetes Hilfsmittel, das einen geraden Verlauf gewährleistet. Um gleiche Abstände zu erhalten, die Länge der Fliesenreihe zu den Seiten übertragen.
  3. Dann die Fliesenreihe vervollständigen. Der so entstandene rechte Winkel ist ein guter Ausgangspunkt für das weitere genaue Fliesen.
  4. Entscheidet man sich für eine diagonale Verlegung, werden zunächst die Längs- und Querachsen angezeichnet, dann die Winkelhalbierenden. Optisch sauber schließen die Diagonalen außen mit einer halben Fliese ab. Mit schmalen Fliesen/-abschnitten ggf. eine Umrandung legen.

Verlegen und Verfugen

  1. Nach sorgfältiger Vorbereitung lassen sich sogar große Flächen relativ schnell belegen. Wichtig: Die herstellerseitig vorgegebene Fugenbreite muss eingehalten werden. Kleberreste am besten sofort aus den Fugen entfernen.
  2. Wenn die Bodenfläche wieder begehbar ist, die Sockelfliesen ankleben. Damit eine Fuge zum Boden hin entsteht, kann man die Fliesen mit Kartonstückchen unterlegen.
  3. Den Kleber entsprechend den Herstellerangaben abbinden lassen. Zum Ausfugen den Mörtel mithilfe eines Gummiwischers diagonal einschlämmen und den Überschuss abziehen.
  4. Den Mörtel ansteifen lassen. Die Fläche mit einem feuchten Schwamm säubern. Den Mörtel erhärten lassen. Die Fliesen mit einem Tuch nachpolieren.
  5. Fugen zwischen Sockel und Bodenfliese mit Silikon verschließen. Tiefere Fugen müssen zuvor hinterfüllt werden.

Wissenswert

  1. Bitte beachten Sie, dass sowohl Fliesen, Kleber als auch sämtliche andere Materialien immer für den Einsatzzweck und die unterschiedlichen Untergründe
  2. (z. B. die Verwendung im Wohnbereich, im Badezimmer oder im Außenbereich etc.) geeignet und aufeinander abgestimmt sein müssen.
  3. Im Nassbereich der Badewanne/ Dusche sollte der Untergrund absolut wasserdicht sein. Spezieller Dichtanstrich wird vor dem Fliesenkleben aufgetragen. Verwenden Sie Dichtbänder, Dichtecken und Dichtmanschetten für die jeweiligen Bereiche. Hier gibt es Normen und Richtlinien (siehe ZDB – Merkblatt).
  4. Fliesenkreuze gibt es in verschiedenen Größen. Sie gewährleisten, dass die vom Hersteller vorgeschriebene Fugenbreite eingehalten wird.

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